Fachweiterbildung Intensivpflege und Anästhesie

Die Akademie für Gesundheitsberufe bietet die berufliche Weiterbildung zur/zum Fachgesundheits- und Krankenpflegerin/ -pfleger für Intensivpflege und Anästhesie an.

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, die im Bereich der Intensivpflege oder der Anästhesie arbeiten.

Beginn der Weiterbildung

Der nächste Weiterbildungslehrgang beginnt im Januar 2018.

Weiterbildungsziele

Der Weiterbildungslehrgang erweitert die Kenntnisse und Fertigkeiten, die Absolventeinnen und Absolventen während ihrer beruflichen Erstausbildung erworben haben. Sie macht die Pflegenden mit spezifischen Problemlagen und Lösungsansätzen in der Versorgung kritisch kranker Menschen vertraut. Die Weiterbildung befähigt die Teilnehmenden eigenverantwortlich zu handeln und fördert ihre Kompetenz in folgenden Handlungsfeldern:

  • - Fallsteuerung im Sinne von Bezugspflege
    - Professionelles Handeln in komplexen Pflegesituationen
    - Prozesssteuerung
    - Steuerung des eigenen Lernens
Ihre Ansprechpartnerin
Ihr Ansprechpartner

Gliederung der Weiterbildung

Die Fachweiterbildung ist in einer modularisierten Struktur als berufsbegleitender Lehrgang angelegt. Die Weiterbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von zwei Jahren und beginnt jeweils im Januar der geraden Kalenderjahre. Sie ist aufgeteilt in theoretische und klinische Unterrichte sowie Praktika in verschiedenen Fachbereichen.

Unser Lehrangebot beinhaltet neben den Grundkursen in Basaler Stimulation und Kinästhetik auch Seminare in Beatmung und wissenschaftlichem Arbeiten.

Weitergehende Informationen zur INA-Weiterbildung in Rheine

„Wenn ‚kritisch Pflegende‘ ihr Handeln als ‚Suche nach einer Antwort‘ auf das Hilfsbegehren des Patienten beschreiben, drückt sich darin Fürsorge aus."

Der Pflegewissenschaftler Dr. Stefan Maul lässt keinen Zweifel: „Die Anschauung der Versorgungsverhältnisse, einschließlich der eigenen Kompetenzen, bedingt Aufmerksamkeit. ‚Kritisch Pflegende‘ sind nicht gänzlich von sich eingenommen, so dass sie eine gewisse Freiheit für das unmittelbare Erleben auszeichnet.

"Die Pflegenden generieren situativ- leibvermittelte Wissenskorrelate, nutzen ihren ‚natürlichen‘ Zugang zum Anderen und setzen sich (selbst-) kritisch mit der Komplexität der Versorgungsverhältnisse auseinander,“ reflektiert der Intensivpfleger Dr. Stefan Maul seinen Beruf. In der Dissertation „Konstitutionen intensivpflegerischen Handelns“ analysiert er „Prozesse der Erkenntnis im Kontext der Arbeit mit komatösen Patienten“.